SPIE fördert Barrierefreiheit mit Smart-City-Lösung für Fußgängerampeln im Kanton Genf

Bern, 16. Juli 2026 – SPIE hat die Entwicklung eines innovativen akustischen Signalsystems für Fußgängerstreifen für sehbehinderte Menschen abgeschlossen. Die Lösung wurde im Auftrag der „Association pour le bien des Aveugles et Malvoyants de Genève" (ABA) in enger Partnerschaft mit dem Kanton Genf entwickelt.

Die neue Technologie berücksichtigt zentrale Anforderungen an Zugänglichkeit und urbane Lebensqualität: Der Signalton wird nicht mehr bei jeder Grünphase automatisch aktiviert, sondern nur auf Anfrage, entweder per Fernbedienung oder über die App MyMovEO. Damit wird der nächtliche Lärmpegel in der Stadt erheblich reduziert und das Risiko von Vandalismus verringert.

„Die Integration des neuen Systems in bestehende Infrastruktur war technisch anspruchsvoll, da sowohl Hard- als auch Softwarekomponenten überarbeitet werden mussten – unter Beibehaltung des bestehenden Designs», erklärt Sébastien Haffner, Niederlassungsleiter Smart City bei SPIE MTS AG in Genf. „Der obere Teil der Ampelgehäuse blieb unverändert, während die untere Sektion für die neue akustische Technik angepasst wurde.“

Die Entwicklung des Prototyps begann im Jahr 2020. Im März 2025 ging die erste Bestellung ein, womit das Projekt offiziell in die Betriebsphase übergeht. Eine erste Serie von 80 Einheiten wird derzeit im Kanton Genf installiert. SPIE MTS übernahm die gesamte Projektsteuerung von der Konzeption über die technischen Abstimmungen mit Zulieferern bis hin zur Umsetzung vor Ort.

SPIE MTS ist ein Geschäftsbereich der SPIE Gruppe und auf intelligente Lösungen im urbanen Raum spezialisiert. Gemeinsam mit lokalen Partnern realisiert SPIE MTS innovative Projekte zur Verbesserung der städtischen Lebensqualität mit Fokus auf Inklusion, Nachhaltigkeit und technische Exzellenz.