SPIE prüft Photovoltaik-Potenzial von über 300 Gebäuden und setzt Projekte bis 2030 um

Düsseldorf, 10. September 2026 – SPIE realisiert für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Photovoltaikprojekte auf Bundesliegenschaften im Norden und Nordosten Deutschlands. Ziel ist es, den Gebäudebestand des Bundes nachhaltiger auszurichten.
Im Rahmen des Projekts prüft SPIE derzeit über 300 Gebäude in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern auf ihre Eignung für Photovoltaik (PV)-Anlagen. Die Umsetzung an geeigneten Standorten erfolgt schrittweise bis 2030.

Die BImA ist das zentrale Immobilienunternehmen des Bundes. Sie deckt unter anderem den Grundstücks- und Raumbedarf der Bundesressorts durch Flächen und Gebäude im eigenen Bestand sowie durch Neubau, Kauf oder Anmietung. Dazu zählen nahezu alle Dienstliegenschaften des Bundes, darunter Verwaltungsgebäude der Ministerien sowie Standorte des Technischen Hilfswerks und des Zolls.

SPIE analysiert über 300 Gebäude im Hinblick auf ihre wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen und entwickelt objektspezifische Lösungen. Auf dieser Basis übernimmt der Multitechnik-Dienstleister die Planung, Errichtung und Inbetriebnahme der PV-Anlagen. Für ausgewählte Liegenschaften wird der Einsatz von Batteriespeichern geprüft, um überschüssig erzeugten Solarstrom zeitversetzt nutzen zu können. Darüber hinaus verantwortet SPIE die technische Betriebsführung und Wartung der Anlagen über einen Zeitraum von 15 Jahren ab Abnahme.

„Wir setzen zahlreiche Photovoltaikprojekte parallel um und treffen dabei auf sehr unterschiedliche bauliche Voraussetzungen. Um sicherzustellen, dass die PV-Anlagen zuverlässig in Betrieb gehen und langfristig funktionieren, passen wir Dächer und elektrische Infrastrukturen gezielt an“, sagt Julian Merz, Geschäftsführer der SPIE MBG, einem Unternehmen von SPIE Germany Switzerland Austria.

Stefan Schusterschitz, Leiter des Geschäftsbereichs Efficient Facilities bei SPIE Germany Switzerland Austria, ergänzt: „Mit dem Projekt nutzen wir bestehende Infrastrukturen, um Photovoltaik effizient zu integrieren. So wird erneuerbarer Strom vor Ort erzeugt und zukünftig CO₂-Emissionen reduziert.“