In diesem Rahmen plant und errichtet SPIE 13 neue Freileitungsmasten und verlegt die bestehenden Hochspannungsleitungen aus dem künftigen Baufeld. Dafür werden eine Bahnstromleitung der DB Energie zwischen Freiburg und Appenweier sowie zwei 110-kV-Freileitungen der Netze BW zwischen Eichstetten und Freiburg auf einer Länge von 2,4 Kilometern auf einem gemeinsamen Mastgestänge gebündelt. Vor der Errichtung der neuen Trasse wird zunächst eine provisorische Leitung in Betrieb genommen. Anschließend werden die bestehenden Leitungsabschnitte zurückgebaut und die Gemeinschaftsleitung errichtet. Nach deren Inbetriebnahme wird auch die provisorische Trasse wieder entfernt. Die Bauarbeiten haben im März 2026 begonnen und sollen Mitte 2027 abgeschlossen sein. Mit der neuen Gemeinschaftsleitung werden bestehende Infrastrukturkorridore effizienter genutzt und Eingriffe in das Stadtbild reduziert.
Die Arbeiten erfolgen unter anspruchsvollen Bedingungen im innerstädtischen Umfeld in unmittelbarer Nähe zu Straßen und öffentlichen Verkehrswegen. Ein detailliertes Logistikkonzept, umfangreiche Provisorien sowie die koordinierte Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg, DB Energie und Netze BW sichern einen reibungslosen und effizienten Ablauf.
„Bei diesem Projekt kommen Stadtentwicklung, Energieversorgung, Bahnstrom, Verkehr, Genehmigungen und ökologische Anforderungen auf engem Raum zusammen. Genau hier zeigt sich unsere Stärke: Wir bringen komplexe Infrastruktur zuverlässig in die Umsetzung“, sagt Daniel Hofmann, Projektleiter bei SPIE Germany Switzerland Austria.
„Moderne Energieinfrastruktur muss heute mehr leisten als eine sichere Stromversorgung. Sie muss Stadtentwicklung ermöglichen, vorhandene Flächen effizient nutzen und unterschiedliche Anforderungen intelligent zusammenführen“, sagt Boris von Lübtow, Geschäftseinheitsleiter Transmission Lines bei SPIE Germany Switzerland Austria. „Mit unserer Kompetenz im Hochspannungsfreileitungsbau realisieren wir Lösungen, die technische Exzellenz mit den Anforderungen von Kommunen, Infrastrukturbetreibern und Anwohnern verbinden.“