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SPIE erhält Auftrag für Charité Campus Virchow-Klinikum

Essen, 29. Juni 2015 - Die SPIE GmbH macht die Energieversorgung der Charité – Universitätsmedizin Berlin am Campus Virchow-Klinikum (CVK) fit für die Zukunft. Als Ergebnis eines EU-weiten Vergabeverfahrens beauftragte die Charité den Multitechnik-Dienstleister, im Zuge eines Energieeinspar-Contractings die Anlage zur Dampferzeugung mittels einer Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Anlage zu erneuern. Durch diese Maßnahme wird das Universitätsklinikum den CO2-Ausstoß jährlich um zirka 15 Prozent senken und zudem signifikant Energiekosten einsparen. Für Bau und Installation der neuen, auf die speziellen Bedürfnisse des Krankenhauses zugeschnittenen Energiezentrale sind 18 Monate geplant. Anschließend wird sie dem Klinikum übergeben. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren, in denen SPIE die Anlage bedienen, warten und instand halten wird.

Federführend sind bei diesem Projekt die Experten von SPIE Energy Solutions. Nach einer umfassenden Analyse des Energiebedarfs im Klinikum planten sie eine Dampferzeugungsanlage, mit der zum einen der Dampfbedarf gedeckt, gleichzeitig aber auch Strom produziert werden kann. Die neue KWK-Anlage wird am Standort CVK pro Jahr zirka 40 Gigawattstunden Strom zur Eigennutzung erzeugen. Maßgebend bei der Planung war die Gewährleistung einer besonders hohen Versorgungssicherheit am Klinikstandort, so dass die Erzeugung des unter anderem für die Sterilisation erforderlichen Dampfes im Abhitzekessel über ein detailliertes Ausfallkonzept zu 100 Prozent sichergestellt wird. Mit einer Absorptionskältemaschine wird zudem in den Sommermonaten die nicht verbrauchte Wärme aus der KWK-Anlage in Kälte umgewandelt und in den Kälteverbund des Klinikums eingespeist.