Frauen-Mentoring bei SPIE: Lena und Lars im Gespräch
Lena las über das Mentoringprogramm, wurde neugierig und meldete sich nach Gesprächen mit Margit Döll und ihrem Vorgesetzten Winfried Bartels an. Die Aussicht auf die zukünftige Fuhrparkleitung machte die Teilnahme zusätzlich attraktiv. Lars wurde als Mentor von Margit Döll angefragt: Vor einigen Jahren war ich selbst Mentee. Nun freue ich mich, als Mentor etwas von dem zurückgeben zu können, was ich damals erhalten habe, und meine gesammelten Erfahrungen und mein Wissen weiterzugeben.
Shadow Days, Austausch mit anderen Mentees und die Rolle des Handbuchs
Ein Highlight für Lena waren die Shadow Days, bei denen sie Lars in seinem Arbeitsalltag begleitete. „Man bleibt sonst oft im eigenen Geschäftsbereich und wird ein Stück betriebsblind. Der Shadow Day hat meinen Blickwinkel erweitert und mein Netzwerk gestärkt.“, berichtet sie. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr der Besuch in Hamburg, wo sie neben Lars’ Team auch eine weitere Mentee aus dem Vorjahr, Annette Franke, kennenlernen konnte. Der regelmäßige Austausch mit anderen Mentees bot zusätzliche Orientierung. „Wir haben uns monatlich ausgetauscht, gerade zu Beginn war das sehr hilfreich. Es gab Sicherheit durch das Handbuch, später nutzten wir den Austausch für neue Impulse“, so Lena. Auch Lars nutzte das Handbuch als Leitfaden, um Mentoring klar von anderen Entwicklungs-Tools abzugrenzen. Im Laufe des Jahres rückte es in den Hintergrund, die Tandem-Arbeit wurde individueller und offener.
Erkenntnisse und persönliche Weiterentwicklung
Für Lena war das Mentoring ein Sprungbrett für persönliche und fachliche Entwicklung. „Ich habe mehr Selbstsicherheit gewonnen. Besonders der Vergleich von Fremd- und Selbstbild hat mir geholfen, den Umgang mit meinem Team bewusster zu gestalten.“, erzählt sie. Praktische Tipps von Lars, etwa zur Mitarbeiterführung und das Erstellen eines Struktur- und Personalplans, haben ihr zusätzlich praktische Impulse gegeben. „Ich fühle mich jetzt gut vorbereitet, die Leitung des Fuhrparks auch disziplinarisch zu übernehmen.“, sagt Lena. Auch Lars profitierte von dem Programm: „Mentoring lebt vom gegenseitigen Austausch. Es geht nicht nur darum, Wissen weiterzugeben, sondern auch sich selbst zu hinterfragen, neue Sichtweisen kennenzulernen und das eigene Führungsverhalten zu reflektieren.“
Ausblick und Empfehlungen
Auch nach Abschluss des Programms wollen Lena und Lars den Kontakt weiterführen. „Wir haben uns zugesichert, bei Bedarf zu telefonieren und uns auszutauschen“, sagt Lars. Lena ergänzt: „Es ist gut zu wissen, dass ich mich jederzeit melden kann.“ Beide empfehlen, das Programm offen und neugierig anzugehen, Fragen zu stellen und Feedbackgespräche aktiv zu nutzen. Lars resümiert: „Ein Jahr Mentoring geht schnell vorbei. Es ist kurzweilig, macht Spaß und bietet einen echten Mehrwert für Mentees und Mentoren.“