18.09.2025

Frauen-Mentoring bei SPIE: Helen und Dirk im Gespräch

In der fünften Programmrunde bildeten Helen Falke (Senior Communications Advisor) und Dirk Schrumpf (Niederlassungsleiter NL Hannover in der Region Hannover im Geschäftsbereich Efficient Facilities (EF)) eines von insgesamt 11 Tandems im Frauenmentoring-Programm. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Programms geben die beiden Einblicke in die Zusammenarbeit des letzten Jahres. 

Einstieg mit Offenheit, Vertrauen und Blick nach vorne 

„In den ersten Monaten des Mentorings habe ich mich intensiv mit meiner derzeitigen Position im Unternehmen auseinandergesetzt“, erklärt Helen. „Wie werde ich in meiner jetzigen Rolle wahrgenommen? In welche Richtung möchte ich mich weiterentwickeln? Und was benötige ich konkret, um meine nächsten Ziele zu erreichen?" Dirk Schrumpf ging als Mentor bewusst begleitend an die Arbeit heran: „Mir war es wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem Helen ihre eigenen Antworten entwickeln kann.“ Vertrauen, Offenheit und Verbindlichkeit waren von Beginn an vorhanden. Nicht zuletzt durch die gemeinsame Leidenschaft für Handball gingen die Gesprächsthemen während des Jahres nie aus. Das Programm funktioniert wie ein individuelles Coaching. Dabei gestalten die Mentees das Jahr in Abstimmung mit ihrem Mentor individuell. Präsenz und Online-Module mit den anderen Mentees und Coaches ergänzen das Jahresprogramm. 

 Reflexion, Shadow-Days und Netzwerke

Das Tandem traf sich insgesamt achtmal persönlich, unter anderem in Hannover, in Ratingen und in Düsseldorf auf dem ONE SPIE Campus. Hinzu kamen gemeinsame Termine wie das Management-Meeting in Frankfurt, die ONE SPIE on Tour in Berlin sowie regelmäßiger Austausch über Microsoft Teams. Zu Beginn lag der Fokus auf der Analyse der aktuellen beruflichen Situation und der Definition übergeordneter Ziele. Im weiteren Verlauf arbeiteten beide entlang konkreter Aufgaben wie der Stärken-Schwächen-Reflexion und der Selbst- und Fremdbildanalyse. Im zweiten Teil des Programms stand die praktische Umsetzung im Vordergrund: Helen nahm im Rahmen der sogenannten Shadow-Days an Präsentationen und Meetings teil, Dirk erhielt Einblicke in Helens Arbeitsumfeld. So entstand ein gegenseitiges Verständnis für die jeweiligen Rollen und Herausforderungen. Ein Highlight des Frauen-Mentoring-Programms war der gemeinsame Ziele-Workshop mit allen Mentees in Gießen, bei dem es vor allem um die Themenschwerpunkte Selbstreflexion und Selbstmarketing ging. Darüber hinaus trafen sich die Mentees über das Jahr hinweg alle zwei Wochen virtuell. In lockerer Runde stand dabei der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. 

 Selbstverantwortung als Erfolgsfaktor / Empfehlung für zukünftige Mentees

Beide sind sich einig: Das Mentoring-Programm ist ein Gewinn für Mentee und Mentor und letzten Endes vor allem auch für das Unternehmen. Die Besonderheit liegt dabei in der Möglichkeit der individuellen Ausgestaltung. Das Mentoring bietet wenig vorgegebene Module, sondern viel Gestaltungsfreiheit, dabei ist die Mentee die Taktgeberin. „Es liegt an der Mentee, den Rahmen zu füllen. Dabei geht es vor allem um Selbstreflexion, Chancennutzung und -verwertung“, sagt Helen Falke. Ihr Rat an künftige Teilnehmerinnen: „Geht offen und neugierig in den Prozess rein, und nehmt euch Zeit für den intensiven Austausch. Insbesondere beim Orientierungsmentoring, bei dem die Ziele nicht immer so klar definiert sind bzw. sich auch während des Mentorings immer mal wieder neue Schwerpunkte ergeben, ist eine ehrliche und offene Kommunikation, die Basis für die gemeinsame und erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Auch Dirk Schrumpf unterstreicht den beiderseitigen Gewinn: „Mentoring ist keine Einbahnstraße. Wer bereit ist, selbst zu lernen, gewinnt genauso viel wie die Mentee.“

 Abschluss und Fortsetzung im „stillen Mentoring“

Die offizielle Abschlussveranstaltung des Programms fand am 26. Juni 2025 statt. Helen bereitete zwar alles vor, konnte aber an diesem Tag nicht vor Ort am EUREF-Campus dabei sein. Sie reiste gemeinsam mit Dr. Constanze Blattmann (Head of Marketing, Communications & Transformation) nach Berlin zur Verleihung des German Brand Award. „Verdient“, betont Dirk Schrumpf. Denn die Employer of Choice-Kampagne wurde in diesem Jahr gleich doppelt ausgezeichnet. Auch nach Ende des formalen Programms bleibt die Verbindung bestehen. Im „stillen Mentoring“ gibt es weiterhin Raum, Fragen oder Herausforderungen gemeinsam zu besprechen.

 Das Mentoring-Programm bei SPIE

Das Programm umfasst drei Schwerpunkte: Einarbeitungs-, Positionierungs- und Orientierungsmentoring. Es unterstützt Mentees dabei, ihre persönliche und berufliche Entwicklung voranzutreiben, Selbstreflexion zu fördern, Netzwerke zu knüpfen und konkrete nächste Schritte zu definieren. Gleichzeitig entstehen neue Verbindungen über Geschäftsbereichsgrenzen hinweg.

Helen und Dirk ergänzen zum Abschluss: „Wir wünschen allen neuen Mentees und Mentoren ein erfolgreiches Jahr, geprägt von ehrlichen Gesprächen, wertvollen Impulsen und neuen Perspektiven. 

Artikel speichern
Artikel teilen