20.08.2025

#WeAreSPIE - Im Gespräch mit Isabel Sterzel

Unsere Mitarbeitenden im Fokus

Für Isabel und ihr Team sind GMP mehr als drei Buchstaben – sie sind ihre gemeinsame Mission in einem produzierenden Pharmaunternehmen. Neben klassischem Facility Management betreut das Team auch spezielle Anlagen wie Reinstwasser und Reinstdruckluft. Wie es die strengen EU-Vorgaben meistert, was sich hinter GMP verbirgt und welche spannenden Herausforderungen die Arbeit mit sich bringt, beleuchtet unser Artikel.  

Wir als SPIE sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das, was sie täglich leisten. Daher stellen wir Euch in "Mitarbeitende im Fokus“ mit Euren Persönlichkeiten, Geschichten, Technikbegeisterung, Fähigkeiten und Expertisen in den Mittelpunkt.   

GMP steht für „Good Manufacturing Practice“ und damit für ein umfangreiches EU-Regelwerk, das die produzierende Pharmabranche einhalten muss. Und damit auch die Objektleiterin in Dortmund, Isabel Sterzel, und ihr 10-köpfiges Team. 

Klassisches Gebäudemanagement und spezielle Anlagen 
„Wir machen hier klassisches Gebäudemanagement,“ legt Sterzel gut aufgelegt los. „Wir betreuen Lüftung, Heizung, Kälte, Türen, Tore, Aufzüge, Sicherheitstechnik – und weil wir in einem Pharmaunternehmen sind, haben wir hier am Standort noch ein paar speziellere Dinge wie eine Reinstwasseranlage und Reinstdruckluft.“ Das muss man erklären: Das Hauptprodukt des Unternehmens, ein Inhalator, wird in einem sogenannten Reinraum hergestellt. Dort wird die Umgebungsluft von Schwebeteilchen gereinigt, die größer als 0,5 Mikrometer sind. Zum Vergleich – ein Kopfhaar hat eine durchschnittliche Dicke von 70 Mikrometern. 

Strenge Vorgaben und detaillierte Dokumentation 
Muss die Beleuchtung gewechselt oder die Sprinkleranlage gewartet werden, kann das Dortmunder SPIE-Team nicht einfach so in den Raum eintreten, als wäre es der Produktionsbereich einer Gießerei. Facility Management im GPU-Umfeld bedeutet, alles muss regelmäßig überprüft und jeder Schritt detailliert dokumentiert werden. „Wir haben spezielle Arbeitsanweisungen und sind besonders geschult. Prinzipiell hat unser Arbeitsalltag einen deutlich höheren Schulungsanteil als der im ‘normalen’ FM-Geschäft, weil wir immer up to date sein müssen.“, erklärt Isabel Sterzel.  

Flexibilität und schnelle Reaktionen im Arbeitsalltag 
Auch wenn der Alltag aufgrund der Regelungen und Vorgaben manchmal herausfordernd ist – Langeweile kommt nicht auf. „Selbst wenn ich morgens genau weiß, was am Tag ansteht, kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren und wir müssen flexibel sein und schnell reagieren.“ Den Standort kennt die Dortmunderin wie sonst niemand. Bereits als Werkstudentin hat sie dort gearbeitet. Nicht nur weil sie einen Nebenverdienst brauchte, sondern weil sie während des Studiums des Bauingenieurwesens und der Immobilienwirtschaft ihr Interesse für das Facility Management entdeckt hat. Nach ihrer Zeit als Werksstudentin und dem Masterabschluss stieg sie dauerhaft bei SPIE ein. Das ist jetzt neun Jahre her. Erst war sie Objektmanagerin, dann stellvertretende Leiterin. Nachdem sie über vier Jahre das Objekt in Dortmund leitete, trägt sie seit Januar noch mehr Verantwortung – und betreut in der Rolle einer Projektteamleiterin weitere Objekte in der Region. 

Erfolgsrezept und Förderung bei SPIE 
Ihr Erfolgsrezept ist ebenso einfach wie überzeugend: „Einfach machen und mit Leistung überzeugen.“ SPIE schätzt sie insbesondere wegen der Förderung, die sie in ihrer Karriere erfahren hat. Auch in sportlicher Hinsicht ist sie ein SPIE-Fan. Die Fußballturniere in Straßburg und Lyon waren persönliche Highlights. Ebenso der Frauenlauf „La Parisienne“. „Ich bin 2023 mit drei Kolleginnen aus dem Ruhrgebiet hingefahren, die ich erst im Auto richtig kennengelernt habe. Wir haben uns zusammen Paris angeschaut und am nächsten Tag dann der Lauf – es war so cool. Ich habe zuhause noch die Medaille hängen.“ 

„Das Beste“ von Isabel Sterzel 
Das Beste an meinem Beruf: „… die Technikvielfalt, die vielen Abwechslungen und dass man nie so ganz sicher ist, was am Tag passieren wird.“
Das Beste am Standort: „Unser enges und gutes Verhältnis im Team und zu unserem Kunden.“ 
Das Beste an SPIE: „Ich fühle mich sehr gut aufgehoben, ich hatte immer Vorgesetzte, die mich sehr gut fördern.“ 

ISABEL STERZEL ÜBER… 
… Aufstiegschancen bei SPIE: „Anderen Frauen möchte ich sagen: Nutzt die Programme! Ich habe das Frauen-Mentoring-Programm mitgemacht und es hat mir super was gebracht.“ 
… SPIE-Lunch-Roulette: „Einmal im Monat mit einem Kollegen oder einer Kollegin aus einem anderen Geschäftsbereich austauschen. Da erfährt man erst, was wir sonst noch so machen.“
… männerlastige Teams: „Das war für mich nie ein Problem.“ 

 

 

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