#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Duc-Thang Bui
Thang, erzähl uns, wie dein Weg dich zu uns geführt hat.
Ich habe im September 2008 meine Ausbildung zum Mechatroniker bei HochTief Facility Management begonnen. Eigentlich wollte ich Elektrotechnik studieren, wie meine vier Brüder. Aber ich war viel zu spät dran, um mich an einer Uni oder für eine Ausbildung zu bewerben. Also habe ich nur drei Bewerbungen geschrieben – und bin froh, dass ich mich das getraut habe.
Wie ist deine Ausbildung bei uns verlaufen?
An das Bewerbungsgespräch bei Dirk Lorenz in Essen erinnere ich mich noch gut. Es war mein erstes und letztes Bewerbungsgespräch bis heute. Eine der Fragen war nach meiner Konfektionsgröße – und eine Woche später hatte ich meinen Ausbildungsvertrag in der Hand. Meine Ausbildung habe ich direkt mit mehreren überbetrieblichen Lehrgängen gestartet, die mich besonders geprägt haben, insbesondere der sechswöchige Metall-Grundkurs. Meine Ausbildung verlief alles in allem unaufgeregt und gut. Ich habe viel in der Instandhaltung der Vorrichtungen gearbeitet und sie mit einer Auszeichnung der IG Bau abgeschlossen.
Du hast relativ schnell den Wechsel in die Führung übernommen. Wie war das für dich?
Nach meiner Ausbildung habe ich ein Bachelor-Studium in Facility Management begonnen, das parallel zu meiner Tätigkeit im Unternehmen verlief. In dieser Zeit hat mich besonders das Thema Prozessoptimierung geprägt, da ich dieses als Teamleiter im Bereich Messtechnik direkt in die Praxis umsetzen konnte. Diese Phase markierte auch meine ersten Erfahrungen in einer Führungsposition, was vor allem in der Abteilung, in der ich selbst gelernt habe, eine besondere Herausforderung war. Vom Kumpel zum Vorgesetzten - das war nicht immer einfach. Aber ich habe viel über neue Prozesse und deren Umsetzung gelernt.
Damit war deine Reise aber noch lange nicht zu Ende, oder? Erzähl uns von deiner aktuellen Herausforderung.
Im September 2017 habe ich eine neue Herausforderung angenommen. Mir wurde die Position des Projektleiters im Projektteam-Ruhr angeboten und ich habe keine Minute gezögert. Dabei habe ich das erste Mal für mich völliges Neuland betreten, sowohl in Bezug auf das Team als auch auf das Aufgabenfeld. Während ich mich bisher hauptsächlich theoretisch mit Facility Management befasst habe, bot mir diese Position die Möglichkeit, das Fachgebiet direkt in der Praxis zu erleben. Ein wesentlicher Bestandteil meiner neuen Rolle war der Vertrieb, der mich vor neue, komplexe Aufgaben gestellt hat. Es war nicht mehr nur wichtig, bestehende Kunden zufriedenzustellen, sondern auch neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Was schätzt du am meisten an der SPIE als Arbeitgeber?
Vor allem die Entwicklungsmöglichkeiten und den kollegialen Zusammenhalt bei SPIE schätze ich sehr. Im Laufe meiner Karriere habe ich stets die notwendige Unterstützung erhalten, die mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickelt hat. Ich kann mich besonders mit den Werten des Unternehmens identifizieren und diese in meinen und den Arbeitsalltag meiner Mitarbeitenden und Kolleginnen und Kollegen integrieren. Außerdem motiviert mich der Fokus auf soziale Leistungen, mich kontinuierlich fortzubilden und neue Fähigkeiten zu erwerben. Durch die Teilnahme an verschiedenen Führungskräftetrainings und dem internationalen Programm SPIE Talents konnte ich bereits wertvolle Erfahrungen sammeln, die ich in meine tägliche Arbeit einbringe. Vor allem der internationale Austausch in diesem Programm ermöglicht mir, über den Tellerrand hinauszuschauen und innovative Ideen zu entwickeln.
Neben all den beruflichen Herausforderungen, was ist da dein privater Ausgleich?
Neben meiner erfolgreichen und spannenden beruflichen Laufbahn habe ich privat meinen Ausgleich gefunden. Ich bin glücklich verheiratet und Vater von zwei wundervollen Töchtern, die im November drei Jahre alt werden. Zusammen mit meiner Familie lebe ich am Niederrhein, wo ich auch aufgewachsen bin. Freizeit bedeutet für mich vor allem, Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen, egal ob wir gemeinsame Städtetrips machen oder entspannte Urlaube am Strand.
Neben meiner Familie ist Musik meine große Leidenschaft. Ich bin Background-Sänger und spiele Keyboard und Gitarre in einer Band und trete auf Hochzeiten und Stadtfesten auf. Ein besonderes Highlight unserer Bandkarriere war einmal ein Auftritt in Düsseldorf, der mir ganz besonders in Erinnerung geblieben ist.