26.03.2024

#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Christoph Wollny

Unsere Mitarbeitenden im Fokus

Wir als SPIE sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das, was sie täglich leisten. Mit „#WeareSPIE: Unsere Mitarbeitenden im Fokus“ stellen wir die Persönlichkeiten, die Geschichten, die Technikbegeisterung, die Fähigkeiten und Expertisen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Dieses Mal: Christoph Wollny aus dem Geschäftsbereich Efficient Facilities. Er betreut als Schichtleiter das Deutsche Historische Museum in Berlin. 

Herr Wollny, Sie sind jeden Tag beruflich im Deutschen Historischen Museum, einem der größten Geschichtsmuseen der Welt, unterwegs. Bekommen Sie dabei auch etwas von den Ausstellungen mit?
Ja, sogar sehr viel. Ich interessiere mich privat sehr für Geschichte und nehme mir bei neuen Ausstellungen deshalb vor oder nach Schichtbeginn die Zeit, mir die Exponate in Ruhe anzuschauen. Wir stehen außerdem mit den Ausstellungsmachern im Austausch, wenn es zum Beispiel um bestimmte raumklimatische Anforderungen geht. Da erfährt man automatisch spannende Hintergrundinformationen rund um eine Ausstellung und die Sammlungsstücke.

Sie sind seit 2003 im Objekt tätig. Gab es in den über zwanzig Jahren Highlights, an die Sie sich besonders gerne erinnern?
Eine ganze Menge! Aktuell läuft zum Beispiel eine Ausstellung über den Lyriker und Liedermacher Wolf Biermann, der ja auch für deutsch-deutsche Geschichte steht. Ihn habe ich bei der Ausstellungseröffnung gesehen. Aber auch Besuche unseres Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und von Königin Elizabeth II. habe ich schon erlebt. Ein anderes Highlight war ein Konzert von Alicia Keys.

Und wie hat sich in der Zeit Ihr Job verändert?
Ich habe ursprünglich eine Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer gemacht – das entspricht heute dem Beruf eines Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Schon die Bezeichnung zeigt, dass das Aufgabengebiet breiter geworden ist. Ich habe mich ebenfalls konsequent weitergebildet und mache derzeit parallel meinen Meister als Installateur- und Heizungsbauer.

Wie sieht ein regulärer Arbeitstag aus?
Insgesamt sind wir 16 Kolleginnen und Kollegen im Objekt. Wir arbeiten in zwei Schichten – und das an jedem Tag im Jahr. Nur an Weihnachten hat das Museum geschlossen. Als Schichtleiter koordiniere ich ein vierköpfiges Team und bin fachlicher Ansprechpartner bei technischen Fragen. Ich bin aber auch selbst im Objekt unterwegs und lege Hand an, wenn was zu tun ist.

Und was macht Ihnen an dem Job am meisten Spaß?
Die Vielfalt und Komplexität: Fast jeder Saal hat zum Beispiel individuelle Anforderungen in Sachen Raumklima, Temperatur und Belüftung. Und die wechseln mit jeder Ausstellung – das finde ich immer wieder spannend. Außerdem mag ich es, handwerklich zu arbeiten und wenn ich konkrete Arbeitsergebnisse sehen kann. 

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