#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Sándor Vecseri
Die Geschäftseinheit SPIE AGIS Fire & Security ist ein führender Akteur auf dem ungarischen Markt für Sicherheitstechnik und bietet innovative technische Lösungen in den Bereichen Brandschutz-, Sicherheits- und Gebäudetechnik an. Sándor Vecseri, für welchen Aufgabenbereich sind Sie als Industry Division Director zuständig?
Ich leite ein siebenköpfiges Team, das für die Betreuung der Industriekunden zuständig ist. Diesen bieten wir einerseits Brandschutzlösungen an, z. B. Brandmelde- oder Feuerlöschanlagen auf Basis von Sprinklersystemen oder Schaumlöschern. Andererseits liefern wir Lösungen rund um das Thema Sicherheitstechnik, beispielsweise Zugangskontrollsysteme oder CCTV-Systeme (Closed Circuit Television), also Videoüberwachungsanlagen. Es handelt sich dabei nicht um den Verkauf von Out-of-the-box-Produkten, sondern um die Planung und Installation von vollständig integrierten Systemen und deren Service.
Ich bin als Industry Division Director nicht nur für die Teamleitung verantwortlich, sondern trage auch persönlich aktiv zu den Vertriebstätigkeiten meines Teams bei. Unsere Aufgabe ist, unsere Kunden umfassend zu beraten sowie die jeweils passende Lösung für die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kunden zu erarbeiten. Dabei versuchen wir, ihnen innovative und zukunftssichere Lösungen nahezubringen, sodass sie von der Expertise, die SPIE auf diesem Gebiet hat, profitieren.
Gibt es besondere Projekte, an denen Sie arbeiten?
Auf Basis von konventionellen und innovativen Lösungen der Sicherheitstechnik haben wir vor Kurzem ein umfassendes „Health and Safety Package“ entwickelt, das wir nun anbieten können. Für einen Industriekunden haben wir beispielsweise ein CCTV-System installiert, um dessen Räumlichkeiten per Video überwachen zu können. Dabei ging es zunächst nur um den Schutz vor Diebstahl. Später haben wir dieses System so angepasst, dass dadurch auch die Arbeitssicherheit der Mitarbeitenden verbessert werden kann. Das System zeigt unter anderem an, ob diese Helme und Sicherheitshandschuhe tragen. Es erkennt die Farben der Helme und kann so beispielsweise melden, wie viele rote und wie viele weiße Helme gerade im Betrieb unterwegs sind. Es löst zudem einen Alarm aus, wenn eine Person den notwendigen Abstand zu einer gefährlichen Maschine unterschreitet.
Ein anderer Kunde hat außerhalb des Betriebs sechs Sammelstellen ausgewiesen, an denen sich die Mitarbeitenden z. B. im Falle eines Notfalls treffen können. Die Ausweiskarten, die sie für den Zugang zum Betrieb sowieso benötigen, haben wir daher so mit dem Sicherheitssystem verknüpft, dass es erkennt, wie viele Personen sich noch innerhalb des Gebäudes befinden oder wie viele es bereits verlassen haben.
Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?
Ich bin gern im Team tätig und schätze die gute Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen. Darüber hinaus erfüllt es mich jedes Mal mit Stolz, wenn sich ein Kunde für eine Lösung entscheidet, die ich ihm vorgeschlagen habe. Mein Ziel ist, echte Kundenbeziehungen einzugehen und unseren Kunden beratend zur Seite zu stehen. Wenn ich den Kunden dann noch von einer innovativen Lösung überzeugen kann – und damit ein konventionelles System aussteche –, freut mich das besonders. Dabei profitiere ich von der Unternehmensphilosophie von SPIE. Denn hier wird die digitale Transformation als Chance gesehen, um mit ihr zu wachsen, und innovative Ideen und Lösungen werden stets gefördert. Diese Denkweise passt sehr gut zu meiner eigenen, daher bin ich auch sehr stolz, ein Teil von SPIE zu sein.
Warum haben Sie sich für SPIE als Arbeitgeber entschieden?
Ich habe 2016 begonnen, bei SPIE zu arbeiten. Ich habe mich insbesondere wegen der von der Unternehmensleitung erarbeiteten Unternehmenskultur für SPIE entschieden, aber auch der internationale Hintergrund hat mich deutlich motiviert. Das führt zwangsläufig dazu, dass im Unternehmen ebenfalls eine internationale Atmosphäre herrscht, weil hier Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten. Diese Atmosphäre habe ich als sehr angenehm empfunden. Auch dass SPIE so breit aufgestellt ist und ein vielfältiges Leistungsspektrum bedient, hat mich beeindruckt. Die Vielzahl an Geschäftseinheiten ermöglicht die Zusammenarbeit mit ganz vielen unterschiedlichen Abteilungen und Kontakten mit vielfältigen Persönlichkeiten. Zudem hat mich das Management-Team von SPIE und seine zukunftsgerichtete Art der Unternehmensführung – auch im Hinblick auf die Digitalisierung, das Thema Nachhaltigkeit und nicht zuletzt die Mitarbeiterführung – überzeugt.
Was waren bisher Ihre persönlichen Highlights bei SPIE?
Wir haben zahlreiche große Kunden, darunter mehrere internationale Unternehmen, gewonnen und interessante Projekte abgewickelt. Doch als größtes Highlight würde ich bezeichnen, dass wir es binnen weniger Jahre geschafft haben, die Nähe zu unseren Kunden zu vertiefen. Früher sind wir selbst eher als Nachunternehmer großer Generalunternehmen aufgetreten. Indem wir unsere Kundenbeziehungen intensiviert haben, sind wir zum direkten und ersten Ansprechpartner für unsere vielfältigen Kunden geworden. So können wir deren Bedürfnisse noch besser stillen und auf Anforderungen reagieren.
Was sind Ihre beruflichen Ziele?
Ich bin sehr zufrieden mit meiner aktuellen Situation. Ich wache jeden Morgen auf und gehe gern zur Arbeit. Ich arbeite gern mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammen und freue mich auf jeden neuen Auftrag. Für die Zukunft nehme ich mir vor, die Zusammenarbeit mit den anderen Bereichen und Abteilungen von SPIE weiter auszubauen. Es gibt europaweit so viele verschiedene Abteilungen, die ähnliche Aktivitäten ausüben und viele innovative Lösungen anbieten. Durch die Intensivierung des europaweiten Ideenaustauschs erhoffe ich mir, viele innovative Lösungen anderer Bereiche kennenzulernen, die hier vielleicht noch nicht bekannt sind, die aber auch für den ungarischen Markt interessant sein könnten. Meine Kolleginnen und Kollegen sind offen für derartige Kooperationen und unterstützen sich gegenseitig. Wir haben daher schon mehrfach von einer gegenseitigen Zusammenarbeit profitiert.