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21.04.2021

#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Thorsten Werner

Unsere Mitarbeitenden im Fokus

Wir als SPIE sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das, was sie täglich leisten. In unserem neuen Format „#WeAreSPIE: unsere Mitarbeitenden im Fokus“ stellen wir die Persönlichkeiten, die Geschichten, die Technikbegeisterung, die Fähigkeiten und Expertisen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Mittelpunkt.
Heute sprechen wir mit Thorsten Werner, Leiter Business Development der Geschäftseinheit CeGIT im Geschäftsbereich CityNetworks & Grids (CNG) von SPIE. 

Die Geschäftseinheit CeGIT im Geschäftsbereich CNG bietet Dienstleistungen und IT-Lösungen über den kompletten Lebenszyklus der versorgungs- und energietechnischen Infrastruktur. Thorsten Werner, welche Aufgaben begleiten Sie als Leiter Business Development?

Der Job ist sehr vielfältig. Ich leite das Projektmanagement, beobachte Markttrends und wie sich der Markt verhält. Aktuell entwickeln wir im Produktmanagement eine eigene Software, die uns dabei hilft, Daten und Strukturen besser aufzubereiten und größere Datenmengen zu verarbeiten. Zugleich ist es mir ein Anliegen, die Zusammenarbeit der Servicebüros weiter zu stärken. Deshalb befassen wir uns in Arbeitskreisen regelmäßig damit, wie wir Herausforderungen meistern und interne Prozesse optimieren. Da die Anforderungen am Markt stetig steigen und auch unsere Projekte immer anspruchsvoller werden, ist es wichtig, dass wir unsere Arbeitsprozesse anpassen, effektiv und effizient arbeiten und Workflows optimieren.

Auf welche Projekte sind Sie besonders stolz?

Unser bekanntestes Projekt ist die multisensorale Befliegung von Freileitungen. Hier haben wir gemeinsam mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz ein innovatives Monitoring-Verfahren für die Zustandsbewertung von Freileitungen entwickelt. Normalerweise werden diese einzeln beflogen, denn jede Überprüfung erfordert den Einsatz unterschiedlicher Sensorik. Wir haben nun alle benötigten Sensoren und Kameras in einem System kombiniert, sodass sich die Daten gesamthaft erfassen lassen und Freileitungen somit mit nur einem einzigen Überflug überprüft werden können. So ein Projekt entsteht aus langjährigen und vertrauensvollen Kundenbeziehungen. Wir haben über drei Jahre an diesem Projekt gearbeitet, vorab kleinere Pilotprojekte durchgeführt und 50Hertz schlussendlich von unserer Leistung und Kompetenz überzeugen können. Nun digitalisieren wir ein rund 5.000 Kilometer großes Leitungsnetz für unseren Kunden.

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

Das Spannende an meinem Job ist die Vielschichtigkeit. Wir beschäftigen uns sehr viel mit innovativen Themen, entwickeln Ideen und setzen eigene Lösungen um, um Prozesse zu optimieren oder zu automatisieren. Dabei arbeiten wir auch häufig mit internationalen Projektteams zusammen. Besonders toll ist es, wenn aus der Idee ein fertiges Produkt wird, mit dem wir einerseits unseren Kunden und andererseits unseren Kolleginnen und Kollegen an den anderen Standorten begeistern können. Das macht wirklich sehr viel Spaß! Mich persönlich freut es auch immer sehr, dass die Kolleginnen und Kollegen, die an dieser Lösung mitgewirkt haben, dieses Erfolgserlebnis erfahren dürfen. Denn es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man merkt, dass man den richtigen Riecher hatte und eine Idee zum Erfolg gebracht hat.
Kurz zusammengefasst würde ich sagen: die Zusammenarbeit im Team, die Projekte, an denen wir arbeiten, aber auch die Freiheiten, die ich habe, um bestimmte Themen voranzutreiben und neue Lösungen zu entwickeln.

Lassen Sie uns auf Ihren Karriereweg blicken. Wie sieht Ihre bisherige Entwicklung aus?

Seit fast 10 Jahren bin ich in unserem Unternehmen tätig und habe mich seit Beginn an mit innovativen Themen beschäftigt. Ich habe 2013 als Projektleiter bei der SPIE SAG in Braunschweig angefangen und war verantwortlich für das Thema Fernerkundung. Da ich aber schon seit 1995 in Berlin lebe, wollte ich auch beruflich gerne wieder in die Hauptstadt zurück. Leider gab es zu dieser Zeit innerhalb unseres Geschäftsbereichs noch keine Niederlassung in Berlin. Mit der Unterstützung einiger Kollegen durfte ich kurzerhand eigenständig einen neuen Standort aufbauen, an dem heute inzwischen 15 Mitarbeitende tätig sind.
Seit drei Jahren bin ich nun als Leiter Business Development tätig. Angefangen habe ich mit dem Produktmanagement bzw. der Geschäftsfeldentwicklung innerhalb der Geschäftseinheit CeGIT. Seit einiger Zeit befasse ich mich zusätzlich mit der Optimierung von Prozessen in den verschiedensten Bereichen unseres Unternehmens. Denn bei SPIE habe ich die Möglichkeit, meine Ideen einzubringen, um etwas zu verändern und die eigene Arbeitsumgebung mitzugestalten. Dafür bin ich sehr dankbar!

Welche Eigenschaften kommen Ihnen in Ihrem Job zugute?

Zielstrebigkeit ist für diesen Job besonders wichtig. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann möchte ich das auch erreichen. Im Bereich Business Development ist es zudem wichtig und von Vorteil, Veränderungen gegenüber aufgeschlossen zu sein. Man sollte sich gut in Themen einarbeiten können, sich mit aktuellen Markttrends befassen und Lust darauf haben, etwas zu bewegen.
Ich für mich kann sagen: Ich möchte Dinge vorantreiben. Da denke ich bereits bei aktuellen Projekten darüber nach, wie sie weitergehen könnten: Was sind die nächsten Schritte? Wie können wir unsere Leistungen weiter optimieren? Und wie können wir vielleicht auch international etwas daraus machen? Dabei kommt mir auch das internationale Unternehmensnetzwerk bei SPIE sehr zugute. SPIE bietet viele Möglichkeiten sich mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen und Ländern auszutauschen und zu vernetzen. Das ist ein großer Vorteil – denn ich bin überzeugt davon, dass Innovationen und neue Lösungen nicht durch einen alleine entstehen, sondern durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den vielfältigen Köpfen im und außerhalb des Unternehmens.

 

Erfahren Sie mehr über die Lösungen und Produkte der Geschäftseinheit CeGIT

Erfahren Sie außerdem mehr über die multisensorale Befliegung von Freileitungen im Blogartikel
Ein Flug reicht aus: Günstigere und effizientere Inspektion von Freileitungen

oder im kurzen Video:

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