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15.04.2020

Elektrotechnische Infrastruktur für Notfallzentrum

Das Coronavirus beeinflusst unser tägliches Leben sehr stark und führt zu einer außergewöhnlichen Situation für uns alle. Die Pandemie stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen und gerade jetzt wird deutlich, wie viele Menschen und Unternehmen systemrelevant sind – wie existenziell Arbeitskräfte im Gesundheitswesen, der Lebensmittelindustrie und -einzelhandel, der Wasser- und Stromversorgung, der Müllentsorgung, Feuerwehr, Polizei, LKW-Fahrer/innen oder Post-Zusteller/innen sind. Gerade in dieser Ausnahmesituation, wo viele Helferinnen und Helfer an ihre Grenzen kommen, muss man sich auf Technik verlassen können – und SPIE trägt einen Teil dazu bei.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben ihr Bestes, um in dieser besonderen Situation wichtige Prozesse unserer Kunden und damit auch die kritische Infrastruktur in unserem Land direkt oder indirekt aufrecht zu erhalten. Im neuen Notfallzentrum in Eschborn bei Frankfurt am Main setzte SPIE die elektrotechnischen Installationen sowie die Sicherheitstechnik um. Vor kurzem sind Feuerwehr, Rettungsdienst sowie der Arbeiter-Samariter-Bund mit Katastrophenschutz und den sozialen Diensten eingezogen.

Vielfältige Leistungen im Bereich Elektrotechnik
SPIE hatte im November 2018 den öffentlichen Auftrag für den Neubau des Notfallzentrums gewonnen und die Hauptversorgung inklusive des Notstromaggregats errichtet. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen. Michael, Projektleiter bei SPIE Deutschland & Zentraleuropa, stellt dar, warum eine zuverlässige Technik gerade hier so wichtig ist: „Die Rettungskräfte müssen immer bereit für einen Einsatz sein, ein Stromausfall könnte im Ernstfall überlebenswichtige Zeit kosten. Um stets eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleisten zu können, haben wir die Netzersatzanlage installiert.“

Die gesamte Elektro- und Sicherheitstechnik sowie der Schaltanlagenbau wurde von SPIE realisiert. Damit verantworten wir die Herstellung der Hauptverteilungen und Unterverteilungen, die Sprachalarmierungsanlage, die Brandmeldeanlage, die Beleuchtung, die Medientechnik, das Datennetz sowie den Blitzschutz. Über die KNX-Technologie werden nun die Zutrittskontrolle und Jalousien gesteuert. 

Um ein paar Zahlen zu nennen: Wir haben in dem anspruchsvollen Großprojekt unter anderem 850 Beleuchtungskörper, 600 Rauchmelder und 230 Lautsprecher installiert sowie 120 Kilometer Kabel und Leitungen montiert. 

Alle Retter unter einem Dach
Der auf einem über 16.000 Quadratmeter großen Grundstück entstandene Neubau bietet in zwei Gebäuden Platz für ein Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Eschborn und eine Rettungswache des Main-Taunus-Kreises. Mit weiteren Räumen für den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der dort vor allem den Katastrophenschutz und die sozialen Dienste unterbringt, sind hier nun alle wichtigen „Lebensretter“ unter einem Dach vereint. Das Notfallzentrum bietet zudem Platz für 24 Feuerwehrfahrzeuge, drei Fahrzeuge des Rettungsdienstes und elf des ASB. Außerdem gibt es Schlafräume für die 24-Stundenbereitschaft, Lagerräume für Kriseneinsätze, eine Küche für Essen auf Rädern sowie Schulungs- und Büroräume. Damit deckt das neue Zentrum einen dringenden Bedarf.

Innerhalb von 12 Monaten, von April 2019 bis April 2020, hat SPIE die technischen Arbeiten erfolgreich umgesetzt. Michael erklärt: „Die Zusammenarbeit mit Bauherrn, Planern und Nachunternehmen verlief unkompliziert. Wir konnten uns aufeinander verlassen – das ist wichtig. Wir freuen uns, diesen, gerade in aktuellen Zeiten, sehr wichtigen Neubau, mitrealisiert zu haben.“

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