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04.12.2019

Energiewende: Grüner Strom für Ungarn

Bislang setzte Ungarn bei der Energieversorgung auf traditionelle Energieerzeugung und weniger auf Erneuerbare Energien. Mit dem Ziel einer umweltfreundlicheren Energiepolitik entstand im Auftrag des ungarischen Energieversorgers Mátrai Erőmű Zrt ein großes Solarprojekt in Bükkábrány.

Gemeinsam mit dem Konsortialpartner bejulo errichtete SPIE auf einer 33 Hektar großen Fläche im etwa 150 Kilometer östlich von Budapest gelegenen Bükkábrány eine Solaranlage. Neben SPIE und bejulo waren zehn weitere Partner an dem Projekt beteiligt. Das neue Photovoltaik-Kraftwerk, in das rund 16 Millionen Euro investiert wurden, besteht aus 64.000 polykristallinen Solarmodulen mit einer Nennleistung von je 355 Watt. Damit kann die umweltfreundliche Anlage rund 6.500 Haushalte mit Strom versorgen.

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme

Das Projekt umfasste den gesamten Prozess von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Die knapp dreimonatige Planungsphase startete im Juni 2018. Nach einer Rekordbauzeit von nur fünf Monaten konnte bereits im Februar 2019 der zweimonatige Probebetrieb gestartet werden. Währenddessen versorgte die Solaranlage den Tagebau des Energieversorgers Mátrai in Bükkábrány mit Strom, wodurch erhebliche Kosteneinsparungen erwartet werden. Weiterhin konnten in dieser Zeit wichtige Erkenntnisse über das Kraftwerk gesammelt werden.
Nach erfolgreicher Testphase wird der grüne Strom in das öffentliche Netz eingespeist.
Da sich Ungarns Energieversorgung herkömmlich auf traditionelle Energieerzeugung stützt, ist die Realisierung des Photovoltaik-Kraftwerks ein wichtiger Schritt, um die Energiepolitik in Richtung erneuerbare Energien durch Solarenergie zu verbessern.

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