10.11.2021

#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Istvan Szombati

Unsere Mitarbeitenden im Fokus

Wir als SPIE sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das, was sie täglich leisten. In unserem Format „#WeAreSPIE: unsere Mitarbeitenden im Fokus“ stellen wir die Persönlichkeiten, die Geschichten, die Technikbegeisterung, die Fähigkeiten und Expertisen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Mittelpunkt.
Heute sprechen wir mit Istvan Szombati, Installationsingenieur im Geschäftsbereich Central Europe in Budapest.

Istvan Szombati, was kann man sich unter dem Begriff Installationsingenieur vorstellen? Was sind Ihre Aufgaben? 

Ich bin im Geschäftsbereich Central Europe am Standort Budapest beschäftigt. Als Installationsingenieur programmiere ich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen Sicherheitssysteme jeglicher Art und nehme sie in Betrieb. Wir statten alle Gebäudetypen mit Sicherheitssystemen aus, u.a. Warenhäuser, Fabriken, Stadien sogar Autobahnen, wobei wir meist mit sehr komplexen Systemen arbeiten. Ich bin dabei für die Programmierung, die Inbetriebnahme, das Finetuning und das Testen der Sicherheitstechnik zuständig. Das kann sich um Einbruchsmeldetechnik, ein Zugangskontrollsystem oder eine Brandmeldezentrale handeln. Vor meiner vor zwei Jahren begonnenen Tätigkeit als Installationsingenieur habe ich 17 Jahre als Projektmanager bei SPIE an kleineren und größeren Projekten gearbeitet und dabei auch Aufgaben übernommen, die in meinen heutigen Tätigkeitsbereich fallen. Bei größeren und komplexeren Projekten braucht es jedoch einen Projektmanager und einen Installationsingenieur, um alle anfallenden Themen zu bewältigen.

Gibt es besondere Projekte, an denen Sie arbeiten? 

Derzeit programmieren wir für ein GSK Medical Center ein komplexes System zur Zugangskontrolle und installieren es anschießend. Dabei kommt das Zutrittskontroll- und Sicherheitsmanagementsystem C-CURE 9000 zum Einsatz. Diese Lösung stammt aus den USA und verknüpft unterschiedliche Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen intelligent miteinander. Sie ist skalierbar und integriert unterschiedliche Alarm- und Protokoll-Funktionen wie ein modernes Personal- und Besucher-Zugangsmanagement und eine Parkplatzverwaltung. Mit nur einer Navigation kann zudem eine beliebige Zahl von gewünschten Security-Anwendungen über eine grafische Benutzeroberfläche verwaltet werden. Um solch ein komplexes System bedienen zu können und damit zu arbeiten, muss man intensiv geschult und qualifiziert werden. Das gilt auch für diejenigen, die das System installieren. Da es laufend weiterentwickelt wird und sich entsprechend verändert, müssen wir uns ebenfalls ständig weiterbilden. Alle zwei Jahre legen wir zudem eine Prüfung ab, um das sich ständig entwickelnde System mit entsprechenden technischen Kenntnissen programmieren zu können.

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß? 

Mir macht es Freude zu lernen, und genau das ist bei meiner Tätigkeit dauernd erforderlich. Zudem baue ich gerne komplexe Systeme auf. Das erinnert mich an die Bausteine, mit denen ich als Kind gespielt habe. Man setzt verschiedene Steine zusammen und wenn der letzte Stein am Platz liegt, ist aus all den vielen Einzelteilen ein wundervolles Objekt entstanden, bei dem alles zusammenpasst. Genauso fühlt sich meine Tätigkeit an. Als Installationsingenieur kann ich jedes Projekt so planen und organisieren, dass das System genau so funktioniert, wie ich es mir von Anfang an vorgestellt und geplant habe. Natürlich entsteht jedes Projekt Schritt für Schritt und natürlich nicht immer verläuft alles wie ursprünglich gedacht. Wenn sich zum Beispiel Kundenanforderungen oder örtliche Bedingungen ändern, ändern sich zwangsläufig die Pläne und die Lösungen folglich auch.

Was waren bisher Ihre persönlichen Highlights bei SPIE?

Da kann ich sogar drei Projekte aufzählen, die für mich jeweils ein besonderes Highlight darstellen. Einmal haben wir für eine öffentliche Einrichtung das komplette Sicherheitssystem entwickelt und realisiert. Dabei haben wir allein 280 km Kabel verlegt. Das war das größte Projekt, an dem ich je gearbeitet habe. Ein anderes Projekt, das mich fasziniert hat, betraf die Installation eines Kamerasystems entlang einer Autobahn. Dabei mussten wir enorme Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigen. So musste zum Beispiel eine Spur dauerhaft blockiert werden, solange man an der Autobahn arbeitet, und es gibt auch sehr viele spezifische Anforderungen an den Arbeitsschutz. Zudem ist die Arbeitsumgebung natürlich anders als in einem Gebäude. Als drittes Highlight habe ich die Ausstattung eines Fußballstadiums mit einem Kamerasystem, einem Zugangsberechtigungssystem und einer Brandmeldeanlage empfunden.

Was sind Ihre beruflichen Ziele und welche Eigenschaften braucht man für Ihren Beruf?

Ich würde sehr gerne noch ein höheres Level in der Sicherheitstechnik erreichen. Auf diesem Gebiet gibt es noch einige Stufen, die ich noch erklimmen will. Als ich die Universität beendet habe, war der Stand der Technik noch ein ganz anderer. Seither hat sich so viel verändert. Die Technik entwickelt sich stetig weiter und auch der digitale Fortschritt nimmt immer mehr an Fahrt auf. Ich bin ein sehr neugieriger und offener Mensch. Daher passt meine berufliche Aufgabe bestens zu mir. Ich verändere gern und ich programmiere gern. Wer diesen Job ausführt, darf auch keine Angst vor neuen Dingen haben und muss teamfähig sein. Denn wir bei SPIE tauschen dauernd Wissen aus und das ist sehr wichtig, weil wir uns so gegenseitig helfen und die Projekte weiterbringen können.

SPIE ist ein wachsendes und vielfältiges Unternehmen. Welche Chancen sehen Sie persönlich dadurch für Ihren Arbeitsbereich und Ihre berufliche Entwicklung bei SPIE?
Ich weiß heute schon, welche Projekte ich in diesem Jahr noch abwickeln werde. Es gibt in der Sicherheitstechnik so vieles zu tun. Soweit ich es ringsherum erkennen kann, gibt es in allen Bereichen unseres Lebens sicherheitsrelevante Anwendungen, die entwickelt, programmiert und eingebaut werden müssen. Jedes Gebäude verfügt über einen Feueralarm. Es gibt Einbruchmeldeanlagen, die Gebäude überwachen und die Ergebnisse ans Handy schicken. Und in jeder Fabrik und an jeder Autobahn sind Kamerasysteme und Zugangskontrollsysteme installiert, um im Notfall den Standort checken zu können. Alles, was mit Sicherheitstechnologie zusammenhängt, entwickelt sich gerade rasend schnell. Und wir bei SPIE entwickeln uns mit.
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