28.07.2021

#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Daniel Greiser

Unsere Mitarbeitenden im Fokus

Wir als SPIE sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das, was sie täglich leisten. In unserem Format „#WeAreSPIE: unsere Mitarbeitenden im Fokus“ stellen wir die Persönlichkeiten, die Geschichten, die Technikbegeisterung, die Fähigkeiten und Expertisen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Mittelpunkt.
Heute sprechen wir mit Daniel Greiser, Projektbearbeiter im Bereich Verkehrstechnik bei der Geschäftseinheit SPIE OSMO im Geschäftsbereich Building Technology & Automation (BTA) von SPIE. 

Daniel Greiser, Sie sind in der Projektabwicklung im Bereich Verkehrstechnik bei der Geschäftseinheit SPIE OSMO tätig. Welche Aufgaben übernehmen Sie hier?

Im Bereich Verkehrstechnik statten wir Straßen- und Autobahntunnel mit allen betriebstechnischen Einrichtungen aus. Das beinhaltet unter anderem die Beleuchtung, Brandmelde-, Lüftungs- sowie Stromversorgungsanlagen. Insgesamt bedienen wir rund 15 Gewerke und bieten unseren Kunden damit ein Komplettpaket mit allen Leistungen aus einer Hand. Nun ist es in Deutschland so, dass es sehr viele Richtlinien und Vorschriften gibt, die wir erfüllen müssen. Dafür müssen umfangreiche Dokumentationen erstellt werden. Zu meinen Aufgaben gehört es, diese Dokumentationen zu erstellen, alle wichtigen Informationen zusammenzutragen und nach Fertigstellung unserer Leistungen bei unseren Kunden einzureichen. Diesen Prozess verfolge und optimiere ich tagtäglich, denn unsere Kunden sollen schließlich das erhalten, das sie auch in Auftrag gegeben haben – sauber dokumentiert.

Gibt es besondere Projekte, an denen Sie arbeiten?

Ein besonders umfangreiches und interessantes Projekt, an dem wir seit 2015 gearbeitet und das wir gerade erst abgeschlossen haben, ist der Katzenbergtunnel bei Würzburg. Hier haben wir die Betriebs- und Verkehrstechnik in maximaler Ausstattung realisiert, eine sehr aufwendige Lüftungsanlage installiert und Transformatoren verbaut, die besonders verlustarm sind. Zudem haben wir den Tunnel mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet. Sehr viel moderne Technik, die wir in einer komplexen Leittechnik zusammengeführt haben und dort überwachen und steuern können. Was dieses Projekt auszeichnet, ist die sehr gelungene Teamarbeit, die wir im Laufe der Jahre verfeinert haben. Das gesamte Projektteam hat Hand in Hand zusammengearbeitet und die hohen Anforderungen mit größter Sorgfalt erfüllt. Bei diesem Projekt haben wir zudem sehr viele neue Prozesse und Vorgehensweisen entwickelt, die wir so nun auch für andere Projekte nutzen können.

Um unsere Prozesse zu vereinfachen und teilweise auch zu automatisieren bin ich zudem als Administrator an der Implementierung eines Dokumentenmanagementsystems beteiligt. Hier setzen wir eine spezielle Software ein, um unter anderem Dokumente strukturiert abzulegen, Listen zu erstellen und insgesamt die Projektabwicklung zu beschleunigen. Zusätzlich haben wir eine Kommunikationsplattform innerhalb des Systems geschaffen. So können mehrere Kolleginnen und Kollegen gleichzeitig darin arbeiten, zusätzliche Informationen in Form von Dateien, E-Mails oder Fotos hochladen sowie Aufgaben anlegen und entsprechend zuordnen. So haben wir alle wichtigen Informationen in einem System gesammelt und können die gesamte Projektabwicklung in dieser Software darstellen.

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

Mein Job ist sehr spannend und auch sehr abwechslungsreich, denn jedes Projekt ist anders und bringt unterschiedliche Anforderungen mit sich. Dementsprechend unterschiedlich umfangreich fallen auch die jeweiligen Dokumentationen aus. Zudem habe ich bei der Implementierung unseres Dokumentenmanagementsystems die Rolle des Administrators übernommen und darf meinen Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen innerhalb der Geschäftseinheit SPIE OSMO hier mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Software bietet unzählige Funktionen, die dabei helfen, ganze Projekte darüber abzuwickeln, doch diese muss man natürlich erst einmal kennen. In kurzen Workshops zeige ich ihnen dann, wie das System genau funktioniert und was damit alles möglich ist. Besonders freut mich, dass sie meine Ideen annehmen und auch selbst Verbesserungsvorschläge aufzeigen und wir somit das System gemeinsam weiterentwickeln können. Grundsätzlich ist mein Kollegium das Beste, das man sich wünschen kann. Der Zusammenhalt im Team ist sehr hoch und der Umgang miteinander ist angenehm und locker, aber dennoch sehr zielgerichtet.

Lassen Sie uns auf Ihren Karriereweg blicken. Wie sieht Ihre bisherige Entwicklung aus?

Ich habe 2001 direkt nach meiner Lehre bei OSMO, heute SPIE OSMO, angefangen und war als Elektroinstallateur in einer Abteilung tätig, die Kläranlagen errichtet. Ich habe Kabel gezogen, Installationen in Gebäuden realisiert und durfte das Leben auf Montage kennenlernen. Nach einigen Jahren habe ich mich dazu entschieden, noch eine Weiterbildung im Bereich der Technik zu machen und habe nach zwei Jahren in Vollzeit eine Ausbildung zum staatlich geprüften Elektrotechniker absolviert. Anschließend war ich in unserem Unternehmen in einem Bereich tätig, der sich mit Automatisierung und Leittechnik beschäftigt. In einem zentralen Leitsystem werden verschiedene Anlagen, wie zum Beispiel Videoüberwachungs- oder Brandmeldeanlagen sowie Kommunikationseinrichtungen eingebunden, gesteuert und überwacht. Zu meinen Aufgaben gehörte es, diese Systeme zu programmieren und vor Ort in Betrieb zu nehmen. 2013 bin ich dann in meine jetzige Position als Projektbearbeiter im Bereich Verkehrstechnik gewechselt. Meine Programmierfähigkeiten und -kenntnisse kommen mir dabei sehr zugute und es freut mich, dass ich diese hier gewinnbringend einsetzen kann – sei es in Excel, Visual Basic for Applications (VBA) oder seit kurzem auch in unserem neuen Dokumentenmanagementsystem.

Sie sind 2019 durch den Erwerb der OSMO-Anlagenbau GmbH & Co KG zu SPIE gekommen. Was schätzen Sie an SPIE als Ihren Arbeitgeber?

Mir war es von Beginn an wichtig, einen zuverlässigen Arbeitgeber zu finden, der breit aufgestellt ist und keine Risiken oder Wagnisse eingeht. SPIE ist ein großes Unternehmen, das ein enormes Spektrum an Leistungen abdeckt. Diese Vielfalt macht SPIE als Arbeitgeber sehr attraktiv, denn daraus ergeben sich immer neue Chancen – für einen persönlich sowie für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter. Jede und jeder hat die Chance, sich weiterzuentwickeln, neue Aufgaben zu übernehmen oder gar in andere Bereiche zu wechseln. Mein bisheriger Karriereweg ist dafür das beste Beispiel, denn ich durfte innerhalb unseres Unternehmens drei verschiedene Tätigkeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen ausüben – von der Montage über die Softwareprogrammierung bis hin zur Projektabwicklung. Dafür bin ich sehr dankbar!

Was ich zusätzlich sehr beeindruckend finde, sind die unterschiedlichen Orte, an denen SPIE bei Projekten im Einsatz ist. Nehmen wir als Beispiel einen Straßentunnel: Hier arbeitet man in Bereichen, in denen ein Otto Normalverbraucher gar keinen Zutritt hat. Oder ein Freileitungsmonteur, der in schwindelerregender Höhe auf einem Hochspannungsmast seine tägliche Arbeit erbringt. Das ist schon etwas Besonderes und ich freue mich sehr, dass ich ein Teil davon bin.

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