05.06.2023

#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Annabella Bolsenkötter

Unsere Mitarbeitenden im Fokus


Wir als SPIE sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das, was sie täglich leisten. In unserem Format „#WeAreSPIE: Unsere Mitarbeitenden im Fokus“ stellen wir die Persönlichkeiten, die Geschichten, die Technikbegeisterung, die Fähigkeiten und Expertisen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt.
Heute sprechen wir mit Annabella Bolsenkötter, Objektleiterin im Geschäftsbereich Efficient Facilities von SPIE Deutschland & Zentraleuropa.

Frau Bolsenkötter, wie und wann sind Sie denn zu SPIE gekommen?

Ich bin 2018 nach meinem Abitur von München nach Berlin gezogen und habe gemeinsam mit SPIE als Kooperationspartner ein duales Studium im technischen Facility Management absolviert. Dabei habe ich viele verschiedene Abteilungen durchlaufen und umfassende Einblicke in das Unternehmen und unsere Leistungen im Bereich technisches Facility Management erhalten – von kaufmännischen über vertriebliche bis hin zu operativen Tätigkeiten in den einzelnen Objekten und Liegenschaften. Da meine Begeisterung für Technik schon immer recht hoch war, war für mich schnell klar, dass ich auch zukünftig im operativen Bereich tätig sein möchte. So habe ich 2021 nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums die Position als Objektleiterin übernommen.

Aus welchen Gründen ist Ihre Entscheidung damals auf SPIE gefallen?

Ich habe mich zwar bei mehreren Unternehmen in ganz Deutschland beworben, aber SPIE hat mich direkt überzeugt: Ich war zu diesem Zeitpunkt die erste duale Studentin in unserer Niederlassung und hatte bereits bei meinem Bewerbungsgespräch das Gefühl, dass einem bei SPIE sehr viele Möglichkeiten geboten werden und man sehr stark gefördert wird, wenn man das möchte. Auch die Internationalität und die vielseitige Aufstellung des Unternehmens waren für mich ein wesentlicher Entscheidungsgrund. Besonders spannend fand ich auch, dass SPIE ein sehr breites Portfolio an Objekten betreut. Dieses reicht von klassischen Bürogebäuden über Verwaltungen bis hin zu Kulturstätten. In jedem Objekt ist unterschiedliche Technik verbaut und jeder Auftrag bringt individuelle Anforderungen mit sich – das macht den Arbeitsalltag sehr reizvoll.

Inzwischen betreuen Sie sechs Verwaltungsgebäude am Fehrbelliner Platz in unserer Hauptstadt. Welche Aufgaben bringt Ihr Job als Objektleiterin mit sich?

Mein Aufgabenspektrum ist sehr umfangreich und vielseitig. Es beinhaltet die Koordination meines neunköpfigen Teams, der Nachunternehmer und der Rahmenvertragspartner unseres Auftraggebers, die Planung von Wartungen, Instandhaltungsmaßnahmen und Hausmeisterdiensten sowie die Koordination der infrastrukturellen Leistungen. Darüber hinaus unterstützen wir unseren Auftraggeber auch bei geplanten Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen. Hier sind wir bereits in der Planungsphase involviert, um diverse Konzepte so auszuarbeiten, dass im Betrieb ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden kann. Und natürlich behalten wir stets die technischen Anlagen im Auge. So überprüfen wir unter anderem bei Umbaumaßnahmen den Verschmutzungsgrad einer Lüftungsanlage. Ist eine Anlage beispielsweise durch den Staub einer Baustelle zu stark verschmutzt, sodass es im laufenden Betrieb zu Störungen oder Ausfällen kommen könnte, gehen wir mit dem Auftraggeber die verschiedenen Möglichkeiten durch und gegebenenfalls muss die Anlage sogar erneuert werden.

Welche Eigenschaften kommen Ihnen in Ihrem Job zugute?

Grundsätzlich bin ich sehr positiv und gehe optimistisch an eine Sache heran. Darüber hinaus bin ich sehr kommunikativ und offen gegenüber Neuem. Das ist bei meinem Job besonders wichtig, da wir immer wieder neue Technik einführen, um Prozesse zu optimieren und um mit der Digitalisierung Schritt halten zu können. Zudem bin ich sehr zielstrebig. Ich habe meistens direkt einen Plan, wie ich mein Ziel am besten erreichen kann.

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

Ich würde sagen die Kombination aus Technik und der Zusammenarbeit mit Menschen. Durch meinen Job habe ich mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen Kontakt. Ob mit den Kolleginnen und Kollegen meines Teams oder der Berliner Niederlassung, mit unseren Lieferanten und Nachunternehmern oder unserem Auftraggeber – ich schätze den Austausch mit jeder und jedem einzelnen sehr. Auch die Zusammenarbeit mit meinem Team macht mir sehr viel Spaß. Besonders gefällt mir, dass wir stetig gemeinsam daran arbeiten, welche Prozesse wir noch verbessern können oder wie wir als Team noch besser werden können, um wiederum unserem Auftraggeber Optimierungspotenziale unterbreiten zu können.

Was waren bisher Ihre persönlichen Highlights bei SPIE?

Mein bisheriges Highlight war ein einmonatiger Aufenthalt in unserer Niederlassung in Hamburg gegen Ende meines Studiums. In dieser Zeit habe ich meine Bachelorarbeit geschrieben, in der ich die Lebenszykluskosten der Elbphilharmonie berechnet habe. Dabei habe ich zunächst die Lebensdauer der technischen Anlagen und anschließend die kostentechnischen Auswirkungen auf die Vertragslaufzeit ermittelt. Ein sehr spannendes Projekt und eine schöne Erfahrung, die ich definitiv nicht missen möchte.

Ein weiteres Highlight steht kurz bevor: Ein Auslandaufenthalt in den Niederlanden. Durch die Corona-Pandemie ist diese Möglichkeit während meines Studiums leider nicht zustande gekommen. Daher freut es mich umso mehr, dass ich dies nun nachholen kann und unsere niederländischen Kolleginnen und Kollegen bei dem Roll-out eines neuen Systems in Deutschland unterstützen darf. Für diese Möglichkeiten bin ich sehr dankbar!

Abschließend noch eine persönliche Frage: Haben Sie versteckte Talente, von denen Ihre Kolleginnen und Kollegen noch nichts wissen?

Ein Talent, dass ich definitiv nicht vor meinen Kolleginnen und Kollegen verstecken kann, ist das Singen (lacht). Früher wollte ich immer Sängerin werden und habe diesen Karriereweg tatsächlich auch kurzzeitig eingeschlagen. Aber meine Leidenschaft für Technik hat dann doch überwogen und so singe und tanze ich nur noch in meiner Freizeit. Ein weiteres Hobby ist Boxen. Es ist für mich ein guter Ausgleich und eine tolle Möglichkeit, um Stress abzubauen.

Artikel teilen