09.02.2022

#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Karen Himmerich

Unsere Mitarbeitenden im Fokus

Wir als SPIE sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das, was sie täglich leisten. In unserem Format „#WeAreSPIE: unsere Mitarbeitenden im Fokus“ stellen wir die Persönlichkeiten, die Geschichten, die Technikbegeisterung, die Fähigkeiten und Expertisen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Mittelpunkt.
Heute sprechen wir mit Karen Himmerich, Projektleiterin und Key Account Managerin im Geschäftsbereich Efficient Facilities am Standort Hamburg.

Karen Himmerich, welche Aufgaben übernehmen Sie als Projektleiterin und Key Account Managerin im Geschäftsbereich Efficient Facilities?

In meiner Funktion als Projektleiterin und Key Account Managerin bin ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen für ein Logistikportfolio zuständig. Genauer gesagt betreue ich die Delivery Stations eines großen Onlineversandhändlers an 51 Standorten. Von diesen, auch „letzte Meile“ genannten, Standorten aus wird die Ware direkt an die Kunden versandt. Als zentrale Ansprechpartnerin für technische und infrastrukturelle Fragen des Gebäudemanagements nehme ich die Anfragen der bundesweit verteilten Standorte entgegen und koordiniere die Teams, welche die Kunden vor Ort betreuen. Zudem ist es meine Aufgabe, einheitliche und effiziente Prozesse in allen Liegenschaften einzuführen und umzusetzen, damit der Kunde an allen Standorten die gleiche Dienstleistungsqualität erhält, wenn es um den Betrieb, die Wartung und die Instandsetzung technischer Anlagen geht. Zu meinen täglichen Herausforderungen gehört das Eskalationsmanagement an einem Standort daher ebenso wie Anfragen, die die Nachrüstung aller Anlagen in ganz Deutschland betreffen – das macht meinen Job sehr abwechslungsreich und spannend.

Gibt es besondere Projekte, an denen Sie arbeiten?

Im Fokus steht derzeit die Expansion meines Kunden innerhalb Deutschlands. Der Onlineversandhändler hat im letzten Jahr 25 neue Standorte der Delivery Stations eröffnet. Dieses Jahr kommen weitere 20 dazu, sodass es am Ende des Jahres 71 Standorte geben wird. In diesem Zusammenhang begleiten wir die Bauarbeiten und beraten unseren Kunden hinsichtlich verschiedener Aspekte des Gebäudebetriebs. Mit unserem technischen-Vor-Ort-Support betreuen wir zudem die Errichtung der neuen nutzerspezifischen Anlagen und organisieren die damit zusammenhängenden Abläufe. Dazu haben wir einen standardisierten Prozess mit vielen Implementierungspunkten entwickelt, die beachtet bzw. erledigt werden müssen, damit der Standort eröffnen kann. Aufgrund der Dimensionen und des schnell wachsenden Geschäfts unseres Kunden haben wir dabei mit ebenso spannenden wie herausfordernden Aufgaben zu tun.

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

Am meisten schätze ich die Vielseitigkeit meiner Arbeit. Wir unterstützen die Kunden in vielen Dingen, von regelmäßigen Serviceleistungen bis zum kompletten Umbau einer Anlage. Entsprechend erhalten wir verschiedenste Anfragen zu allen möglichen Bereichen und das in sehr schneller Abfolge. Zudem schätze ich die Arbeit im Team. Wir sind etwa 120 Technikerinnen und Techniker und knapp 40 Objektleiterinnen und Objektleiter. Wenn eine derart große Gruppe zusammenarbeitet, entsteht eine tolle Dynamik.

Welche Stationen haben Sie auf dem Weg zu ihrer jetzigen Position bei SPIE durchlaufen?

Ich bin im Grunde genommen schon seit 2009 bei SPIE. Begonnen hat alles mit einem dualen Studium im Bau- und Ingenieurmanagement, das ich an der Hochschule 21 in Buxtehude und bei SPIE absolviert habe. Im Masterstudium habe ich an der FH Münster Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Baubetrieb studiert und war zudem Werkstudentin bei SPIE. Nach dem Studium bin ich in die auch Start-up genannte SQR-Abteilung eingestiegen. Meine Aufgabe bestand darin, neue Aufträge zu implementieren. Dabei war ich quasi das Bindeglied zwischen den operativen Einheiten und dem Vertrieb. In der Implementierungsphase der verschiedenen Projekte habe ich das Personal vor Ort eingewiesen und dafür gesorgt, dass die Vertragsinhalte umgesetzt werden. Ich habe also alles so vorbereitet, dass unser Team den Betrieb des jeweiligen Gebäudes zum Zeitpunkt X übernehmen konnte. Zu den Projekten, die ich damals betreut habe, gehören ein großer Standort eines deutschen Automobilherstellers in Bremen ebenso wie der eines großen Flugzeughersteller in Hamburg und auch die Implementierung des Auftrages in der Elbphilharmonie.

Was waren Ihre persönlichen Highlights bei SPIE?

Als Projekt war natürlich die Elbphilharmonie ein absolutes Highlight. Hier haben wir vor der Eröffnung sämtliche Facility Management Prozesse eingeführt. Seither betreuen wir die Elbphilharmonie im Hinblick auf den Betrieb, die Wartung und die Instandsetzung technischer Anlagen. Als persönliches Highlight empfinde ich wiederum das Frauenmentoringprogramm, an dem ich 2019 zusammen mit sieben Kolleginnen teilnehmen durfte. Sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Mentoren kamen aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen, sodass wir alle sehr viele und intensive Einblicke in andere Geschäftsbereiche erhalten haben. In verschiedenen Gesprächsrunden und persönlichen Treffen mit meinem Mentor habe ich damals meine Ziele begutachtet, Informationsbedarf analysiert und Handlungsanweisungen für diverse Herausforderungen erhalten. Eigentlich war das Programm auf ein Jahr und acht Treffen angelegt, aber da mein Mentor im selben Gebäude gearbeitet hat wie ich, habe ich ihn häufiger gesehen und so unglaublich viel Input von der Führungsriege erhalten. Das war ein toller Blick über den Tellerrand und ich habe nicht nur mein Netzwerk erweitert, sondern auch viele Anregungen im Hinblick auf meine eigenen Ziele und den Weg dorthin erhalten.

Welche Eigenschaften sollte man für einen Job in Ihrem Bereich mitbringen?

Man sollte vielseitig interessiert sein und stressresistent sowie gerne im Team arbeiten. Da SPIE ein Multitechnik-Dienstleister ist, hat das Unternehmen sehr viel Expertise in vielen verschiedenen technischen Bereichen innerhalb von Gebäuden, Anlagen und Infrastrukturen. Es gibt also zahlreiche Anknüpfungspunkte beim Kunden, die man abdecken kann. Und das Spektrum wird immer breiter. Die Themen wechseln ständig und kein Tag ist gleich. Trotzdem gibt es dank der Größe und der Teamorientiertheit immer jemanden im Hintergrund, den man fragen kann. Langweilig wird es einem definitiv nicht. Man sollte also jemand sein, der diese Lebendigkeit schätzt. Im Idealfall sollte man zudem eine Mischung aus technischem und wirtschaftlichem Wissen mitbringen und natürlich gut organisiert sein und kundenorientiert arbeiten.

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