27.10.2021

#WeAreSPIE: Im Gespräch mit Thomas Kisselmann

Unsere Mitarbeitenden im Fokus

Wir als SPIE sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das, was sie täglich leisten. In unserem Format „#WeAreSPIE: unsere Mitarbeitenden im Fokus“ stellen wir die Persönlichkeiten, die Geschichten, die Technikbegeisterung, die Fähigkeiten und Expertisen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt.
Heute sprechen wir mit Thomas Kisselmann, Projektleiter im Geschäftsbereich Information & Communication Services (ICS) von SPIE. 

Das Serviceportfolio des Geschäftsbereichs ICS umfasst Lösungen der Informations-, Kommunikations-, Sicherheits- und Medientechnik. Thomas Kisselmann, Sie sind im Projektmanagement tätig. Welche Aufgaben übernehmen Sie dabei im Detail?

Grundsätzlich betreue ich Projekte in den Bereichen Telekommunikation, Alarmierung und anderen diversen Applikationen. Dabei ist jedes Projekt anders und bringt individuelle Anforderungen und Laufzeiten mit sich – ist der Leistungsumfang besonders umfangreich, kann sich ein Projekt auch mal über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren erstrecken. 

Als Projektleiter ist es meine Aufgabe, die verschiedenen Projekte von der Angebotsphase bis hin zum Abschluss zu begleiten. Dabei organisiere ich den gesamten Projektablauf, steuere die einzelnen Projektteams und übernehme die kaufmännischen Aufgaben wie die Planung des Budgets, die Abwicklung von Projekten sowie die Erstellung von Dokumentationen. Zudem stehe ich in sehr engem Kontakt mit unseren Kunden und koordiniere die Kommunikation zwischen unserem Projektteam und dem jeweiligen Kunden. Um Projektfortschritte im Detail zu besprechen, finden gerade bei großen Projekten wöchentliche Meetings statt – entweder bei unseren Kunden vor Ort oder aktuell überwiegend in digitaler Form.

Gibt es besondere Projekte, an denen Sie arbeiten?
Aktuell sind wir an einigen Ausschreibungen von Kommunen und Städten in den Bereichen Netzwerk, Kommunikation und Telefonie beteiligt. Besonders hervorheben möchte ich dabei gerne den Auftrag der Stadt Hildesheim. Hier modernisieren wir die Telekommunikationsanlagen der gesamten Stadtverwaltung sowie der kommunalen Einrichtungen, wie den lokalen Schulen, Bibliotheken, dem Rathaus, dem Stadtarchiv und vielem mehr. Insgesamt umfasst das Projekt 35 Standorte mit über 1500 Nutzern. Dabei wurde die bestehende Telefonanlage durch IP-Telefonie ersetzt. Wir liefern hierfür eine komplett neue Infrastruktur, das heißt wir setzen die komplette virtuelle Umgebung redundant in zwei unterschiedlichen Brandabschnitten des Rathauses zentral auf. Die Außenstandorte der Stadt Hildesheim werden dann über Hardware-gebundene Komponenten an die zentralen Einheiten im Rathaus angebunden. Dafür installieren wir über 900 neue IP-Telefone an allen Standorten und über 80 unterschiedliche Telefoniemodule zur Anbindung der Außenstandorte. Durch diese moderne Lösung hat unser Kunde nun Zugriff auf verschiedene ergänzende Funktionen, wie zum Beispiel dem Fault Management als Fehlerüberwachung, das XPHONE als UC System und das Accounting als Gebührenerfassung.

Besonders wichtig bei diesem Projekt ist das Thema Sicherheit. Die komplette Umsetzung muss sich an den Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik orientieren. Dies erfordert ein hohe qualitative und technische Expertise, damit wir das Projekt in einem straffen Zeitplan fertigstellen können. Ein sehr umfangreiches und innovatives Projekt, auf dessen bisherig erfolgreiche Umsetzung ich sehr stolz bin.

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

Was mich an meinem Job begeistert, ist die Vielfältigkeit. Kein Projekt gleicht dem anderen, die Anforderungen müssen jeweils individuell betrachtet und den Bedürfnissen unserer Kunden angepasst werden. Was mir dabei besonders Spaß macht, ist der direkte Kontakt und regelmäßige Austausch mit unseren Kunden, denn eine transparente Kommunikation auf Augenhöhe mit dem Kunden sowie dem gesamten Projektteam ist entscheidend für den Projekterfolg.

Als Projektleiter ist man dafür verantwortlich, das Projekt so zu steuern, dass man gemeinsam mit allen Beteiligten einem Ziel entgegengeht. Das bedeutet, die verschiedenen Persönlichkeiten mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Expertisen zusammenzubringen, sich auszutauschen sowie gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten und diese voranzutreiben. Das ist das Spannende an meiner Aufgabe und bringt gleichzeitig viel Abwechslung in meinen Berufsalltag!

Was begeistert Sie an Technik?

An Technik beeindruckt mich grundsätzlich, dass sie eine gewisse Innovativität ausstrahlt, aber in Gänze immer individuell eingesetzt werden kann und sich stetig weiterentwickelt. Es gibt nie nur einen Weg, sondern viele verschiedene Wege, um eine Lösung zu finden. Jeder Weg ist dabei einzigartig. Das merken wir auch immer wieder, wenn unsere Kunden Ausschreibungen publizieren und wir uns darauf bewerben. Dann stellen wir uns zunächst die Frage, welchen Weg wir nehmen wollen, um ans Ziel zu kommen und damit die höchstmögliche Zufriedenheit des Kunden zu erreichen.

Lassen Sie uns auf Ihren Karriereweg blicken. Wie sieht Ihre bisherige Entwicklung aus und wie wurden Sie auf diesem Weg gefördert?

Ich bin 2018 nach meinem dualen Studium im Bereich Wirtschaftswissenschaften zu SPIE gekommen und seitdem im Projektmanagement tätig. Angefangen habe ich zunächst mit kleineren Projekten, durfte aber sehr schnell auch die Projektleitung für umfangreichere Projekte übernehmen – das mir entgegengebrachte Vertrauen macht mich stolz und gibt mir die notwendige Sicherheit, meine Aufgabe erfolgreich umzusetzen. 

Meine Führungskraft hat mich auf diesem Weg von Anfang an gefördert und auch meine Kolleginnen und Kollegen unterstützen mich immer sehr. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar! Denn die Erfahrungen, die ich dabei sammeln kann, sind sowohl für mich persönlich als auch für meine Entwicklung sehr wertvoll. Grundsätzlich schätze ich den intensiven Zusammenhalt innerhalb unseres Teams, aber auch bei SPIE insgesamt.

Darüber hinaus habe ich bereits an einigen internen Weiterbildungen der SPIE Akademie, aber auch an externen Schulungen teilgenommen, um meine Kompetenzen weiter zu stärken. In den nächsten Jahren möchte ich gerne noch mehr Erfahrung im Projektmanagement sammeln sowie Verantwortung für weitere spannende Projekte übernehmen.

Warum sollte jemand Ihrer Meinung nach eine Karriere bei SPIE anstreben?

SPIE ist ein wachsendes und vielfältiges Unternehmen, das sich für die Energiewende und die Digitalisierung stark macht. Beides Themen, die die Welt bewegen und von der gesamten Gesellschaft getragen werden. Mir gefällt, dass sich SPIE mit seinen Dienstleistungen und innovativen Lösungen für eine klimaneutrale Zukunft einsetzt und seine Kunden bei der digitalen Transformation begleitet – und natürlich auch, dass ich durch SPIE Teil davon sein kann und meinen Beitrag für eine nachhaltigere und fortschrittlichere Welt leisten kann.

Darüber hinaus setzt sich SPIE sehr stark dafür ein, die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Sei es über interne Weiterbildungsprogramme, Trainings der SPIE Akademie oder externe Schulungen – jede und jeder erhält bei SPIE die Chance, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Ich schätze es sehr, dass man auch als junger Mensch die Karriereleiter besteigen und früh eine Führungsposition einnehmen kann und dabei stets vom Unternehmen unterstützt und gefördert wird. Alles Gründe warum ich eine Karriere bei SPIE jedem weiterempfehlen kann – denn ich selbst bin begeistert, ein Teil von SPIE zu sein!
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