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SPIE realisiert größtes Solarprojekt Ungarns

Bükkábrány, 30. September 2019Der Multitechnik-Dienstleister SPIE hat auf einer 33 Hektar großen Fläche in Bükkábrány gemeinsam mit dem Konsortialpartner bejulo das größte Solarprojekt Ungarns realisiert. Bükkábrány liegt im Norden Ungarns, zirka 30 Kilometer von Miskolc, der viertgrößten Stadt Ungarns, entfernt. Der Auftrag umfasst den gesamten Prozess von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

Erfolgreicher Probebetrieb
Im Juni 2018 startete die knapp dreimonatige Planungsphase. Nach einer Rekordbauzeit von nur fünf Monaten konnte das ambitionierte Projekt im Februar 2019 den zweimonatigen Probebetrieb aufnehmen. „In der Testphase haben wir viele wichtige Erkenntnisse über das Photovoltaik-Kraftwerk sammeln können. Die Anlage produziert die Energie entsprechend unseren Erwartungen. So konnten wir den Probebetrieb planmäßig im März erfolgreich beenden“, erklärt Gábor Némon, Projektleiter von SPIE in Ungarn. Während des Probebetriebs versorgte das Solarkraftwerk den Tagebau des Energieversorgers Mátrai in Bükkábrány, etwa 150 Kilometer östlich von Budapest, mit Strom, wodurch erhebliche Kosteneinsparungen erwartet werden. Nach der erfolgreichen Erprobungsphase wird die Energie in das öffentliche Netz eingespeist. Das im Auftrag des ungarischen Energieversorgers Mátrai Erőmű Zrt installierte Photovoltaik-Kraftwerk, in das rund 16 Millionen Euro investiert wurden, besteht aus 64.000 polykristallinen Solarmodulen mit einer Nennleistung von je 355 Watt. Durch die hohe Leistung und Kapazität der umweltfreundlichen Anlage könnten beispielsweise rund 6.500 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit
Neben SPIE und bejulo waren weitere zehn Partner an dem Projekt beteiligt. „Für uns als führendes Mitglied des Konsortiums war es besonders wichtig, dass das Projekt reibungslos und planmäßig abläuft. Eine besondere Herausforderung war dabei, dass das gesamte Team aus Mitgliedern aus vier verschiedenen Nationen bestand, so dass wir darauf achten mussten, Missverständnissen in der Kommunikation entgegenzuwirken“, sagt Gábor Némon. „Für uns war es ein sehr reizvolles Projekt: Wir konnten unsere Kompetenz für die ganzheitliche technische Errichtung unter Beweis stellen und uns bei unserem Kunden als leistungsfähiger, kompetenter Dienstleister erfolgreich positionieren.

Aufbruch in Richtung Energiewende
Die Realisierung dieser Solaranlage ist ein wichtiger Schritt in Bezug auf Ungarns Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien. „Ungarns Energieversorgung stützt sich herkömmlich auf traditionelle Energieerzeugung. Deswegen sind wir sehr stolz, Teil von diesem sehr wichtigen Projekt zu sein“, erklärt Gábor Némon abschließend.